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Roland Schecker

Keine Abfälle des Atomkraftwerks Biblis auf die Mülldeponie Büttelborn

DIE LINKE. im Kreistag Groß-Gerau und die Fraktion DIE LINKE. in der Gemeindevertretung Büttelborn reagieren empört auf die Mitteilung der Landesregierung den sogenannten freigemessenen Abfall des Atomkraftwerkes Biblis auf der Mülldeponie Büttelborn zu lagern.

"Der sogenannte „freigemessene“ Müll ist sicher alles, nur eben nicht ungefährlich. Diese sogenannte Freimessung ist ein beschönigender Begriff für die Möglichkeit, nach stichprobenartigen Messungen solchen Müll als Hausmüll entsorgen zu können," macht Gina Renc, Mitglied des Kreistags im Umweltausschuss deutlich. "Bis heute liegen keine Erfahrungswerte mit schwach radioaktivem Material vor, deshalb ist die Lagerung auf dem bisherigen Gelände des AKW Biblis sinnvoller als die Verteilung der Radioaktivität auf einer Hausmülldeponie und das Recycling in Gegenstände für den menschlichen Umgang."

Roland Schecker, Sprecher der LINKEN und Gemeindevertreter in Büttelborn, wehrt sich gegen diese Anordnung. „Alle Gremien haben sich gegen die Deponierung von Müll aus dem Rückbau von Biblis ausgesprochen, die Gemeindevertretung, der Abfallbeirat und die Riedwerke. Jetzt will die Landesregierung diese Beschlüsse von oben kassieren."

Die Landtagsgeordnete der LINKEN, Christiane Böhm, ist Mitglied im Info-Forum zum Rückbau des Atomkraftwerkes Biblis. "Wir haben große Befürchtungen, dass weder der Schutz der Beschäftigten noch von der in der Region lebenden Bevölkerung, der Tiere und der Umwelt gewährleistet sind und lehnen deshalb die Lagerung auf nicht auf Atommüll spezialisierten Deponien wie in Büttelborn ab. DIE LINKE wird sich im Kreistag wie in Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen dafür einsetzen, dass das nicht passiert."

Hier findet sich der diesbezügliche Antrag der Landtagsfraktion der LINKEN https://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/5/09225.pdf

Roland Schecker

Was machen wir so, ganz aktuell?

GV vom 20.07.2022

Am 20.07.2022 war die letzte Gemeindevertretersitzung vor der Sommerpause. Hierbei wurden 2 Anträge der LINKEN behandelt. Vorab: Die Anträge wurden mit einer breiten Mehrheit beschlossen! Zum einen ging es um die vorgesehene Westumgehung in Worfelden. Hierzu wurde bereits 2004 von der damaligen Gemeindevertretung ein Bebauungsplan verabschiedet. Dieser Bebauungsplan tauchte im letzten Jahr häufiger in den Diskussionen auf als es darum ging einen Platz für eine weitere Kindertagesstätte zu finden. Der Vorschlag der Verwaltung war genau auf dem Gelände neben dem die Umgehungsstraße geplant ist bzw. der Bebauungsplan besteht. Deshalb u.a. wurde der Standort als unbrauchbar abgelehnt. Nun hat uns interessiert wie weit die Planungen der Westumgehung Worfelden in den letzten 18! Jahren denn überhaupt schon fortgeschritten sind. Auf eine Anfrage an den Bürgermeister bzw. den Gemeindevorstand dazu ergab keine befriedigende Auskunft. Eine eigene Recherche bei "Hessen mobil" als zuständige Behörde ergab: Es gibt dazu keinen Vorgang! Das Projekt taucht auch auf keiner Prioritätenliste auf. Frustrierend! Das hat uns nun dazu veranlasst mittels eines Antrags den Bürgermeister zu bitten den aktuellen Sachstand heraus zu finden, wie sieht die Priorisierung und die Zeitplanung aus, um dann anschließend ggfs. weitere Schritte einzuleiten. Einen ergänzenden Vorschlag der CDU-Fraktion, der auch gleichzeitig "eine schnelle Umsetzung" forderte, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Ein weiterer Antrag der LINKEN, den wir gemeinsam mit der SPD-Fraktion erarbeitet haben, befasst sich mit einer Randerscheinung des Klimawandels. Uns ist aufgefallen, dass es auf den meisten Spielplätzen der Großgemeinde gar keinen oder zumindest nicht ausreichenden Sonnenschutz für die Kleinsten in unserer Gesellschaft gibt. Die Sandkisten, Rutschen und Klettergeräte sind der Sonneneinstrahlung mehr oder weniger ungeschützt ausgesetzt so dass es bereits bei Temperaturen jenseits von 25 Grad sehr unangenehm wird. Die Spielplätze sind dann nahezu ausgestorben da eine Nutzung unmöglich ist.
Der Antrag beauftragt nun den Gemeindevorstand für eine ausreichende Beschattung auf den gemeindeeigenen Spielplätzen zu sorgen. Wie das geschehen soll haben wir im Antrag nicht explizit vorgeschrieben, dass ist auch nicht die Aufgabe der Politik. Wir können nur Vorschläge machen. Groß-kronige Bäume oder hochwachsende Hecken sind auf lange Sicht zu bevorzugen. Doch natürliche Beschattung braucht Zeit oder kostet viel Geld. Deshalb ist auch eine Beschattung durch Sonnensegel, mit all seinen Vor- und Nachteilen, in Betracht zu ziehen. An den Sonnensegeln entzündete sich dann eine hitzige Diskussion die wir bei diesem Tagesordnungspunkt so nicht erwartet hatten. Ein Änderungsantrag der GLB-Fraktion wurde dann auch mehrheitlich abgelehnt. Mit einer zusätzlichen kleinen Änderung in unserem Antrag wurde dieser dann mehrheitlich angenommen.
Zu den anderen Tagunsordnungspunkten bei Gelegenheit mehr.

DIE LINKE hatte auch noch 2 Anfragen gestellt die an diesem Abend beantwortet wurden.
Zum einen geht es um die zukünftige Hausarztversorgung in der Gemeinde Klein-Gerau. Hier ist aktuell die Praxis wohl nur noch an 3 Tagen in der Woche geöffnet und mittelfristig wird der praktizierende Arzt die Praxis wohl ganz aufgeben und seine Praxis dann in Worfelden weiter führen. Die Antwort des Bürgermeisters hierzu war sehr unbefriedigend. Hier muss mit Elan und Einfallsreichtum eine Nachfolgeregelung für Klein-Gerau gefunden werden. Dies kann man nicht dem aktuellen Arzt überlassen. Man kann den Klein-Gerauern nicht zumuten ständig zum Arztbesuch in den Nachbarort zu pilgern.
Die zweite Anfrage befasste sich mit der Situation des ruhenden Verkehrs in den 3 Ortsteilen der zumindest in Klein-Gerau und Worfelden sehr problematisch um nicht zu sagen verheerend ist. Zugeparkte Gehsteige und Kurvenbereiche von Straßen, geparkte Lieferwagen, Firmenfahrzeuge und Wohnmobile im öffentlichen Bereich usw. um nur einige zu nennen. Kaum jemand parkt seine Fahrzeuge noch in den dafür vorgesehen Garagen und Höfen. Dazu passend auch die Ergebnisse der Parkraum- und Verkehrserhebung für den Ortskern Büttelborn (https://www.buettelborn.de/aktuelles/ergebnisse-der-parkraum-und-verkehrserhebung-fuer-den-ortskern-buettelborn/) die im Rahmen des Stadtumbaus durchgeführt wurde. Auch zu dieser Anfrage war die Antwort die der Bürgermeister uns gab eher unbefriedigend. Hierzu werden Anträge in der nächsten Sitzungsperiode folgen.

Mieterschutz gegen Investoren: Das kommunale Vorkaufsrecht muss her!

… aber die FDP bremst. Das entspricht ihrer Klientelbindung. Die Mieten explodieren. Mieter*innen werden aus den Wohnvierteln verdrängt.

Als das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im November das kommunale Vorkaufsrecht aus formalen Gründen kassierte, waren sich SPD und Grüne schnell einig: Es braucht eine neue gesetzliche Regelung. Doch in den Koalitionsvertrag mit der FDP kam nur ein dürrer „Prüfauftrag“. Die Einschätzung aller Expert*innen ist klar und Sozialdemokrat*innen wie Grüne wissen das.

Die SPD-Oberbürgermeister*innen der drei größten deutschen Städte Berlin, Hamburg und München appellieren in einem gemeinsamen Brief an die Ampel-Regierung, es brauche jetzt eine gesetzliche Änderung. Die entsprechenden Vorlagen dafür liegen längst auf dem Tisch. Aber: es passiert – nichts. Der Grund: Der Ampel-Koalitionspartner FDP spielt auf Zeit. Denn die ist in diesem Fall wirklich Geld – für die Immobilienlobby. Sie nutzt die Gesetzeslücke, um ihre Interessen durchzusetzen. Wenn das so weitergeht, werden zehntausende Mieter*innen bis Ende des Jahres nicht mehr geschützt werden können.

Die LINKE fordert:

  • Es braucht sofort ein neues, verbessertes Vorkaufsrecht für die Kommunen. Es muss überall ohne Ausnahme und innerhalb von bis zu sechs Monaten ausgeübt werden können. Zudem muss es endlich preislimitiert sein, d.h. das Vorkaufsrecht darf sich nicht am spekulativen „Marktpreis“ orientieren, sondern an bezahlbaren Mieten (sozialer Ertragswert) für die Bewohner*innen.
  • Mieter*innen sollen auch als Gemeinschaft und im Gewerberecht ein Vorkaufsrecht auf ihre Häuser erhalten.

#wohnen #miete #miethai #kommune #ampel #sozial #dielinke #abzocke

Sofort-Paket Entlastung von den hohen Energiepreisen!

Die Energiepreise steigen – vor allem für Menschen mit niedrigem Einkommen eine Katastrophe. DIE LINKE fordert als Sofortmaßnahme ein Entlastungspaket:

  • Gegen Armut hilft Geld: Einmalzahlung von 200 Euro an alle Menschen, die unter der Armutsrisikoschwelle liegen – das betrifft 13 Mio. Menschen in Deutschland!
  • Hartz-IV ist zu niedrig! Die Inflationsrate muss sofort ausgeglichen und der Regelsatz dann um weitere 200 Euro erhöht werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat ausgerechnet: Ohne kleinzurechnen, müsste der Hartz-IV-Satz bei 678 Euro liegen!
  • Für Menschen im Grundsicherungsbezug müssen die tatsächlichen Energiekosten übernommen werden.
  • Wohngeld soll auf der Basis der Bruttowarmmiete gezahlt werden, also auch Warmwasser und Heizkosten umfassen.
  • Der CO2-Preis für das Heizen muss vollständig von den Vermietern gezahlt werden.
  • Verbot von Strom- und Gassperren für alle Privathaushalte. Das ist sofort und unkompliziert machbar!
  • Strom- und Gasanbieter müssen für Privatkunden ein Grundkontingent kostenlos oder kostengünstig anbieten.
  • Die Löhne hoch – mindestens um die Inflationsrate!
  • Sofortmaßnahme gegen Explosion der Mieten: Mietenstopp!
  • Niedrige und mittlere Einkommen entlasten – Einkommen unter 14.400 Euro im Jahr bleiben steuerfrei.

#energiepreise #armut #wohngeld #bürgergeld #hartz4 #lohn #arbeit

Kommunalwahl 2021 in Büttelborn

Ergebnis

DIE LINKE. Büttelborn konnte zum allerersten Mal in die Gemeindevertretung einziehen.
7,88% der Wählerstimmen hat für 2 Sitze gereicht.

Roland Schecker und Harald Lutz erreichten die meisten Stimmen und werden in den nächsten
5 Jahren für linke Politik in Büttelborn eintreten.

Vielen Dank für euer Vertrauen.

Der Ortsverband stellt sich vor

Wer wir sind und warum wir das machen

Liebe Freundinnen und Freunde der sozialeren Politik in Büttelborn,

in den nächsten Tagen und Wochen möchten wir Ihnen gerne unsere Kandidaten des Die Linke. Ortsverband Büttelborn für die Kommunalwahl am 14.03.2021 vorstellen. Damit möchten wir für Euch präsenter und etwas vertrauter werden.

Den Anfang macht unsere Margit.

Margit Bühler, 72 Jahre jung, ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern, sowie Großmutter eines Enkels.

Seit Sommer 2013 ist sie Mitbürgerin der Gemeinde, wohnhaft in Worfelden. Vorher wohnte sie 35 Jahre lang mit ihrer Familie in Wallerstädten. Beruflich tätig war Margit bis 2010 als Erzieherin, angestellt bei der Stadt Mörfelden-Walldorf. Nicht nur deshalb kennt sie unser Umfeld und den gesamten Kreis bestens.

„Durch meine Tätigkeit als Erzieherin bekam ich tiefe Einblicke in die verschiedensten Familienkostellationen. Dabei musste ich feststellen, dass Kinder einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind. Dies und besonders die Situation der – meist weiblich – Alleinerziehenden ist häufig äußerst prekär und eine Schande für ein reiches Land wie unseres!“

Hier fordert Margit einen Aktionsplan für mehr soziale Gerechtigkeit – besonders für Frauen und Kinder. Alle Kinder sollen die gleichen Entwicklungs- und Bildungschancen bekommen, sowie Frauen und Familien mehr unterstützt werden.

Jetzt lernt Ihr unseren Harald etwas besser kennen.

Harald Lutz, 54 Jahre jung, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Beruflich ist er 1997 in die gewerbliche Videoüberwachung gerutscht und als Selbständiger bis heute geblieben. Ob in Luxemburger Spielcasinos, Frankfurter Chemieparks, Münchner Flughäfen oder auch im großen Weiterstädter Möbelhaus, die Technik kommt oft auch aus Worfelden.

Irgendwie ist Harald trotz beruflicher Aufenthalte in New York, Sydney, Moskau oder Dubai nie wirklich aus Worfelden rausgekommen. Mit 6 Jahren bekommt er vom „Babba Lutz“ die Spielmannsflöte in die Hand gedrückt und spielt sie seitdem immer noch - bei zahllosen Konzerten und Auftritten der TSG-Abteilung Musik ebenso wie beim Mainzer Rosenmontagszug, den er seit 1975 mitläuft. Außerdem gibt er jahrelang Unterricht für junge Flötisten und Posaunisten und betätigt sich lange als Schriftführer der Abteilung.

„Sport war nie so mein Ding, aber ich kann ja auch so schlecht Nein sagen.“ Also ließ er sich von ein paar Freunden dazu überreden, es doch mal mit Fußball zu probieren. Von 1977 bis 2002 verläuft die fußballerische Laufbahn mit immerhin zwei Meisterschaften - in der zweiten Vertretung der TSG Worfelden.

Beim NABU ist er seit 1985 aktiv und seit 1998 bis heute Vorsitzender der Worfelder NABU-Gruppe. Nachdem er seit 1999 regelmäßig Pilzexkursionen leitet, legt er 2002 dann nach vielem Büffeln auch die Pilzsachverständigenprüfung in Hornberg im Schwarzwald ab und darf den Fachärzten im Umland weiterhelfen, wenn akute Vergiftungsfälle mit Pilzen auftreten.

Von 1997 bis 2001 sitzt er im Büttelborner Gemeindeparlament - als waschechter Sozialdemokrat bei der SPD. „Heutzutage findet man die echte Sozialdemokratie jedoch nun mal bei den LINKEN.“

Seit 2015 druckt er den „Worfelder Kalender“, der neben den wichtigsten Worfelder Vereinsterminen auch die Müllabfuhrtermine des Ortsteils
enthält. Und er gab mit Dieter Adam- dem Erfinder der legendären "Runkelroiweroppmaschin" - zwei Kinderbücher heraus.

Nicht verwunderlich, dass er das Ehrenamt stärken, sozial schwächere stärker unterstützen und die Natur rund um Büttelborn in einen akzeptablen Zustand bringen möchte. Toll findet er, wie die jungen Menschen von heute den „Alten“ zeigen, wie der Hase zu laufen hat. Das muss auch in die Köpfe der älteren Generationen. Credo: Menschheitsfamilie vor Wirtschaftsdiktatur.

Als nächstes möchte Euch unser Roland ein bisschen was über sich erzählen.

Roland Schecker, 59 Jahre jung, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind.

Geboren in Mörfelden, lebt und wirkt Roland mittlerweile schon seit 49 Jahren in Worfelden.

Beruflich ist er noch als Systemadministrator bei der Telekom tätig, ab dem kommenden Jahr möchte er jedoch in Altersteilzeit gehen. Dies ermöglicht dem gelernten Radio- und Fernsehtechniker, der an allem elektronischem interessiert ist und immer auf der Höhe der Zeit sein möchte, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.

Als Mitglied des Sportgerichtes des Fußballkreises Groß-Gerau und des Regionalsportgerichtes der Region Darmstadt lebt er immer wieder seinen Sinn für Gerechtigkeit vor. Im Ort engagiert er sich tatkräftig bei der TSG Worfelden, war hier unter anderem als stellv. Abteilungs- und Jugendleiter, als „Chef“ der Alten Herren und als Schiedsrichterbeauftragter aktiv.

„Die Umwelt und Geschichte unserer Region liegt mir sehr am Herzen.“, sagt Roland und ist deshalb Mitglied des NABU, sowie des Heimat- und Geschichtsvereins.

„Meine politische Heimat sehe ich bei den Linken. Als Gründungsmitglied des Ortsverbandes DIE LINKE. Büttelborn möchte ich, dass in unserer Gemeinde mehr soziale Gerechtigkeit einzieht.“ Wichtige Themen, die Roland am Herzen liegen sind, neben der sozialen Sicherheit für Alle, eine gute ärztliche Versorgung in der Gemeinde und die Unterstützung sämtlicher Vereine

„Anzustreben ist auch die Verbesserung der frühkindlichen Bildung sowie die Schul- und Betreuungssituation in unserer Gemeinde. Außerdem dürfen wir unsere Senioren nicht außen vorlassen. Jeder muss gut im Alter wohnen und selbstbestimmt leben können.“

Ein weiteres wichtiges Thema ist für Roland der Nulltarif im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und gleichzeitig die konsequente Verringerung des Autoverkehrs. „Dadurch würden unsere Ortsteile auch für Fußgänger sicherer und attraktiver werden.“

Seine politischen Standpunkte möchte Roland gerne in der Gemeindevertretung einbringen, konsequent verteidigen und gemeinsam nach Kompromissen suchen. „Meine Stärke ist das Zuhören, erörtern und einen Konsens finden. So sollte Politik funktionieren.“

FELIX FISCHER / FELIX FISCHER

Der nächste Mensch, der in unserem Kreise Gesicht zeigt, heißt Andreas Fink.

Andreas ist 37 Jahre jung, verheiratet und wohnt in Klein-Gerau.

Dass er aber eigentlich in der Welt Zuhause ist und deshalb aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfen kann, wird erst beim Betrachten seiner Vita klar. Geboren und aufgewachsen ist er in Groß-Gerau / Dornheim. Im Alter von 14 Jahren hat es ihn durch das Handballspiel in unseren schönen Ort verschlagen. Insgesamt 12 Jahre spielte er aktiv bei der SKV Büttelborn Handball, nebenbei unterstützte er die Abteilung auch als Trainer in der Jugendabteilung.
2009 verschlug es ihn aufgrund des Studiums nach Mainz, dem Sport blieb er jedoch treu. Beim TSV Schott Mainz lernte er eine große Persönlichkeit des Handballsports kennen. „Es war eine herausragende Erfahrung, Co-Trainer und Spieler von Vlado Stenzel zu sein. Gemeinsam feierten wir auch am Ende meiner aktiven Karriere noch einen Meistertitel.“

Nebenbei engagierte er sich schon in Mainz in der Flüchtlingshilfe und lernte so, auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Das Bedürfnis den Schwächeren in der Gesellschaft zu helfen, ist ein Herzensthema von Andreas.

In Mainz lernte er auch seine Frau kennen und lieben, mit der er seit 2016 wieder hier in der Heimat wohnt. Gerade hat er sich langfristig an Klein-Gerau gebunden.

In Büttelborn war er 10 Jahre Kerweborsch, zuerst bei den „Roten“ und später auch bei den „Blauen“. Heute ist er immer noch als Altkerweborsch der Tornhall aktiv.

Beruflich hat Andreas schon sehr viel gesehen. Von der Ausbildung zum Großhandelskaufmann, über die Mitarbeit in einer Werbeagentur hin zum Maschinenführer in der Industrie ist er in vielen Bereichen aktiv gewesen. Als Barkeeper lernte er, auch in stressigen Situationen belastbar und zu sein und immer den Überblick zu behalten. Nun ist er der Zulassungsstelle in Rüsselsheim angehörig. Insgesamt hat er durch seine Vielfalt viele Menschen kennengelernt und auch gelernt, mit nahezu jedem Schlag Mensch zu arbeiten.

Seine politischen und gesellschaftlichen Ziele sind ein funktionierender und bezahlbarer ÖPNV in unserer Gemeinde und darüber hinaus. „Gerade alten und junge Menschen müssen mehr Möglichkeiten gegeben werden, mobil und flexibel gleichzeitig zu sein. Ich sehe in einem funktionierendem ÖPNV den ersten Schritt zur Verkehrswende.“

Zudem setzt sich der passionierte Hundefreund sehr für die Rechte und das Wohl aller Tiere in unserer Gemeinde ein. „Unter anderem ist mir die neu beschlossene Hundesteuererhöhung ein Dorn im Auge. Ich möchte mich für eine Verbesserung der Halter stark machen. Insbesondere bei der ungerechten finanziellen Belastung für „Listenhunde“ sehe ich Handlungsbedarf.“

DIE LINKE. OV Büttelborn

Der Ortsverband DIE LINKE. Büttelborn

trifft sich am Montag, 28.11.2022 um 19:00 Uhr
in der "Alten Schule" Worfelden, Unterdorf

zur offenen Fraktionssitzung
Gäste sind herzlich willkommen.

Wahlprogramm und Flyer

zum download

Kontakt zu uns

Pflege

Gedankenaustausch und Dank

Dennis Kahlenberg, DIE LINKE. Büttelborn, übergibt ein Snack-Paket an Herr Lühder.
Dennis Kahlenberg, DIE LINKE. Büttelborn, übergibt ein Snack-Paket an Herr Lühder.
Übergabe des Snack-Paketes an Frau Monika Witt vom ZfG. Links Christiane Böhm, rechts Bürgermeister Marcus Merkel
Übergabe des Snack-Paketes an Frau Monika Witt vom ZfG. Mit Christiane Böhm und Bürgermeister Marcus Merkel

Am Donnerstag, 09. Juli 2020 waren die Büttelborner LINKEN zusammen mit der MdL Christiane Böhm zum Thema Pflege unterwegs. Die Genoss*innen hatten die gute Idee sich bei den Pflegekräften für das Engagement in Corona-Zeiten mit vielen Süßigkeiten und Snacks zu bedanken. Zuerst waren wir im Haus Viktoria in Klein-Gerau und haben uns von den Inhabern Lühder über die Mühen im Zusammenhang mit der Bürokratie informieren lassen. Sie setzen sich dafür ein, dass sie mehr Personal finanziert bekommen. Sie berichteten über die großen Probleme bei der Finanzierung des Neubaus in Worfelden die sie nur mit der Unterstützung eines Investors bewältigen können.

Wir stimmten überein, dass die #Pflege in diesem Land neu gedacht werden muss. Es darf nicht sein, dass große Konzerne und Fonds sich ausbreiten. Die Politik muss sich dringend den großen Problemen der Pflege widmen: dem #Fachkräftemangel sowie einer guten Bezahlung von Pflegekräften und der Finanzierung von Pflege, so dass die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen oder die Sozialkassen nicht geschröpft werden.

Anschließend waren wir im Zentrum für Gemeinschaftshilfe Büttelborn und haben uns mit der Geschäftsführerin Monika Witt und dem Bürgermeister #MarcusMerkel über die ambulante Pflege unterhalten. Diese ist notwendig damit Menschen zu Hause gepflegt werden können. Besonders erfreut uns das hohe Engagement der Gemeinde für die ältere Bevölkerung. Gerade in der ambulanten Pflege ist der Kontakt zu den alten Menschen besonders wertvoll und der kann nicht im Minutentakt abgehandelt werden, wie die Pflegekassen es vorgeben. Es ist erfreulich wenn mehr Personal eingesetzt wird. Darauf sollten alle politisch Verantwortlichen in #Büttelborn stolz sein.

Die LINKE freut sich auch auf die Einrichtung eines Familienzentrums. Eine Aufgabe wäre, nach unserer Auffassung, auch die Beratung und Information der älteren Bevölkerung. In anderen Orten des Kreises gibt es dafür extra Seniorenberatungsstellen. Wir hoffen die Gemeinde findet jemanden der diese anspruchsvolle und umfassende Stelle gut ausfüllen kann. (Text: Christiane Böhm)

Danke liebe ErzieherInnen

Ihr seid uns wichtig

Wir wollten uns einfach mal bedanken.

Für euer Engagement, euere Geduld, eure Warmherzigkeit. Ihr haltet uns den Rücken frei.

Wir kämpfen für Eure Wertschätzung! Nicht nur in diesen unsicheren Zeiten - wir sind immer auf eurer Seite.

DIE LINKE. Büttelborn hat am 8. und 9. Juni jeweils einen kleinen Präsentkorb mit "Nervennahrung" an alle 8 Kindertagesstätten der Großgemeinde Büttelborn verteilt. Wir sind dabei auf ein sehr positives Echo gestoßen.

Dem Faschismus keine Chance

Gedenken an die Opfer des Krieges

Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, haben sich Mitglieder des Ortsverbandes der LINKEN. Büttelborn an den Mahnmalen in den 3 Ortsteilen getroffen um den Opfern des Naziregimes zu gedenken.

Es wurde ein Blumenbuquet niedergelegt um damit ein Zeichen gegen den Faschismus zu setzen.

75 Jahre nach Ende des Krieges sind Hass und Hetze gegen Andersdenkende und Andersgläubige so allegegenwärtig wie nie zuvor. Dieser fatalen Bewegung gilt es mit Mut und Anstand entgegen zu treten. Gegen das Vergessen!

Deshalb setzt sich DIE LINKE dafür ein, dass der 8. Mai ein Feiertag werden soll. Ein Tag der Mahnung und des Widerstands gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus.

In einer Petition fordert sie gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA):

Teebeutel-Aktion

Gegen soziale Kälte

Einige Mitglieder im Ortsverband DIE LINKE. Büttelborn

verteilten am 22.02.2020 Teebeutel gegen die soziale Kälte im Land.

Wir danken dem Edeka-Markt in Klein-Gerau für die freundliche Unterstützung.

auspacken

und geniessen

Termine

Nächster Treff des OV Büttelborn

Montag, 28.11.2022  19:00 Uhr

offene Fraktionssitzung
Alte Schule, Worfelden, Unterdorf