Gemeinsam für unser Gi-Gu
1. Lebendige Nachbarschaften – weil Zusammenhalt kein Zufall ist
- Ein lebendiges Gi-Gu lebt von Begegnungen – von Menschen, die sich austauschen, gemeinsam lachen und füreinander da sind. Doch solche Momente entstehen nicht einfach so. Sie brauchen Räume, die einladen, Angebote, die verbinden, und eine Haltung, die sagt: „Hier gehört jeder dazu.“
- Kultur für alle: Unser Kino soll ein Ort bleiben, an dem sich Generationen begegnen – mit bezahlbaren Eintrittspreisen und einem Programm, das Vielfalt feiert. Bürger:innen sollten sich aktiv am Programm beteiligen und neue Ideen einbringen dürfen.
- Attraktives Zentrum für Gustavsburg: Mit dem Wegzug der Feuerwehr besteht die Chance das Zentrum von Gustavsburg endlich schöner und grüner wird. Mit weniger Autolärm, mehr Aufenthaltsqualität und lokalen Läden.
Integration fördern: In Gi-Gu leben Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – und diese Vielfalt ist eine Stärke. Doch Integration braucht konkrete Unterstützung und Begegnung: von Sprachvermittlung bei Behördengängen über gemeinsame Projekte wie Nachbarschaftsfeste bis hin zur Sichtbarmachung besonderer Fähigkeiten, die Zugewanderte mitbringen. Denn Integration ist kein Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiger Prozess, der uns alle bereichert.
2. Klimaschutz, der alle mitnimmt – gemeinsam handeln, lokal wirken
- Obwohl oder gerade weil das Thema auf Bundesebene verschlafen wird, handeln wir lokal. In Gi-Gu gibt es bereits gute Beispiele, wie Klimaschutz vor Ort funktioniert: Die BürgerEnergie Mainspitze zeigt, wie engagierte Menschen gemeinsam PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden realisieren. Solche Projekte beweisen: Klimaschutz gelingt am besten, wenn viele mitmachen.
- Mehr Flächen für Bürgerenergie: Wir setzen uns dafür ein, dass weitere Dächer der Stadt für PV-Anlagen genutzt werden.
- Transparenz und Beteiligung: Interessierte ****Bürger:innen können mit eingebunden werden bei der Planung und beim Bau von neuen Anlagen.
- Klimaanpassung für alle: Die Folgen der Klimakrise treffen nicht alle gleich. Kinder, Senior:innen und Menschen ohne Garten oder Balkon leiden besonders unter Hitze und fehlenden Rückzugsräumen. Deshalb setzen wir uns für kühle, grüne Oasen im öffentlichen Raum ein.
Rad- und Fußverkehr stärken – sicher, kühl und lebenswert: Tempo-30 auf der Da-La und auf der Rheinstraße mit mehr kühlendem Grün, damit Kinder, Senior:innen und Radfahrer:innen sicher unterwegs sind.
3. Bezahlbares Wohnen für alle – kein Luxus, sondern Grundrecht
- In Gi-Gu gibt es bereits gute Ansätze: Unsere Bau Genossenschaft, die kommunale Wohnungsgesellschaft und das Mehrgenerationen-Wohnprojekt. Wir wollen diese Erfolge ausbauen und sichern:
- Mehrgenerationen-Wohnen stärken, damit Jung und Alt voneinander profitieren – und niemand vereinsamt.
- Senior:innen-gerechten Wohnraum schaffen, der barrierefrei und bezahlbar ist.
Genossenschaftsmodelle fördern, damit Mieten stabil bleiben und Gemeinschaft entsteht.
4. Kinder und Familien entlasten – weil Zukunft hier beginnt
- Kinder sind unsere Zukunft – doch für viele Familien in Gi-Gu ist der Alltag ein Kampf gegen Zeit, Kosten und Bürokratie. Wir setzen uns dafür ein, dass Familien endlich durchatmen können und Kinder und Jugendliche Mitsprache erhalten– mit konkreten Schritten, die jetzt wirken:
- Mehr Betreuungsplätze: Wir kämpfen für den Bau der Kita X und den Ausbau von Tageseltern-Plätzen. Auch Elterninitiativen wie der Kindertreff Grashüpfer e.V. sind hier ein wichtiger Baustein und erhalten unsere Unterstützung.
- Kita-Gebühren senken: Eltern dürfen nicht für eine gesellschaftliche Aufgabe zahlen. Wir fordern: Land und Bund müssen die Kosten übernehmen – damit Betreuung für alle kostenfrei wird.
Jugendbeteiligung stärken: Kinder und Jugendliche müssen mitreden können – ob bei Spielplatzplanung oder im Jugendrat. Wir schaffen Strukturen, die ihre Ideen ernst nehmen.
5. Gerechte Kommunalfinanzen – damit wir handeln können!
- Gi-Gu steht vor großen Aufgaben – doch ohne faire Finanzierung können wir keine Kitas bauen, keine Grünflächen schaffen oder soziale Projekte unterstützen. Die Folgen des Sparzwangs treffen besonders Familien, Senior:innen und einkommensschwache Haushalte.
- Was wir vom Land und Bund fordern:
- Schlüsselfinanzierung reformieren: Kommunen brauchen einen fairen Anteil an den Steuereinnahmen.
- Volle Kostenerstattung für Pflichtaufgaben wie Kitas – damit wir nicht zwischen Sanierung und Sozialem wählen müssen.
- Schuldenbremse für Kommunen aussetzen, bis die Finanzierung fair ist.
- Was wir lokal tun können:
- Transparenz schaffen: Jeder Euro des Haushalts wird nachvollziehbar eingesetzt.
- Prioritäten setzen: Kitas und Soziales vor Prestigeprojekten.
Bischofsheim muss sozialer und bezahlbarer werden
Die Linke plant einen Wahlantritt
Die Linke plant einen Wahlantritt zur Kommunalwahl in Bischofsheim und freut sich über Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
Martin Vaupotits, Sprecher des Ortsverbandes Mainspitze, mahnt an: "Auch in diesem Jahr wurde die Abschaffung der Kita-Gebühren wieder zurückgestellt, der Ausbau von sozialgefördertem Wohnraum geht zu langsam voran. Daher will die Linke eine offene Liste für die Kommunalwahl im nächsten März aufstellen".
Robin Riedel, ebenfalls aus Bischofsheim, ergänzt: "Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, die Kita-Gebühren müssen abgeschafft werden. Wir brauchen mehr nicht kommerzielle Begegnungsräume, damit Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Menschen mit Migrationsgeschichte sind ein selbstverständlicher Bestandteil der Gemeinde, sie sollten aber auch genauso behandelt werden. Angesichts des Klimawandels sind mehr Grünflächen und die Entsiegelung von versiegelten Flächen erforderlich."
Die Linke lädt Bischofsheimer Bürgerinnen und Bürger ein, die an einem besseren Bischofsheim für alle Menschen im Ort mitarbeiten wollen. Wir laden für den Dienstag, den 18.11.25 um 19 Uhr in den Nebenraum des Ristorante Italia, Kasteler Str. 16 in Bischofsheim ein. Interessierte sind herzlich willkommen.
Ortskernentlastungsstraße Ginsheim
Die beiden kleinen Anfragen der Landtagsabgeordneten der LINKEN Christiane Böhm sind beantwortet worden. Dazu erklärt der Ortsverband und die Fraktion im Stadtparlament der LINKEN. Ginsheim-Gustavsburg:
Fraktionsvorsitzende Verena Scholian: „Das Vorhaben spaltet die Gemüter in der Stadt. Freie Wähler und der Bürgermeister argumentieren, dass diese Straße ausschlaggebend für den Wahlgewinn im Jahre 2016 gewesen sei und sie daher verpflichtet seien, dieses Straßenbauprojekt auch durchzuführen. Gerade Mitglieder der Fraktion Freie Wähler betonen immer wieder in sozialen Medien, dass zum einen der Beschluss mehrheitlich gefasst sei, das Land Hessen vertraglich gebunden sei und die Straße von den meisten Bürger*innen der Stadt auch gewollt sei.“
Aus der Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage ergibt sich einerseits, dass der Vertrag nur erfüllt werden kann, wenn die Gemeinde eine durchaus erwähnenswerte Summe selbst finanziert und zum anderen die Belastung, die sicher seit 2006 keine 4,4 Millionen Euro mehr sein wird, nur ratenweise, wird in 15 Jahresbeiträgen zurückerstattet bekommen. Praktisch heißt das: die Stadt muss den Betrag vorfinanzieren, die Zinsen dazu selbst tragen und die zusätzlichen Kosten für Planung, Baurechtsschaffung (Bauaufsichtsamt), Lärmschutz, Zubringern, Kreisel-Anbindungen und Beleuchtung sind von der Stadt zu zahlen. Jetzt hat sich aber in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung herausgestellt, dass nur ein ganz geringer Anteil an Kraftfahrzeugen (28 %) Ginsheim durchfahren. Der weitaus größte Anteil ist Ziel- und Quellverkehr und wird damit sicher nicht die geplante Ortsteilumfahrung nutzen. Das Vorhaben wir als unwirtschaftlich eingeschätzt. „Unwirtschaftliche Vorhaben des Landesstraßenbaus dürfen daher aus Landesmitteln nicht finanziert werden.“ Das ist das Aus für die Finanzierung durch das Land.
Annette Patz-Moers, Stadtverordnete, ergänzt: „Wir können froh sein, dass das Land bereit ist die Planungskosten zu übernehmen. Deshalb fordern wir die Stadt auf einen Auflösungsvereinbarung mit dem Land abzuschließen. Es gibt die Zusage die Dringlichkeit der Sanierung L 3040 neu zu bewerten. Das sollten wir nutzen. Schließlich müssen wir aus Gründen des Klimaschutzes für weniger Verkehr und weniger Versiegelung sorgen.“
Unstrittig ist sicher, dass keiner der im Stadtparlament vertretenen Parteien einen unsoliden Haushalt verabschieden möchte, um damit Haushaltsmittel auf zig Jahre hin zu blockieren, die sicher anders besser genutzt werden können.
DIE LINKE kann sich gut vorstellen, die finanziellen Mittel für eine totale Sanierung der L3040 im Ortsbereich mit Flüsterasphalt vorzusehen und den ganzen Ortskern durch eine sinnvolle Verkehrsführung deutlich zu entlasten.
Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit der Linken durch Gustavsburg
Ein hervorragender Rundgang durch Gustavsburg.
Vielen Dank Christian Kracker für die tolle Organisation und Moderation. Gestartet sind wir am TIGZ, wo Start-ups und andere kleine Unternehmen unterstützt werden. In den vier Etagen des alten MAN-Verwaltungsgebäudes haben ganz unterschiedliche Unternehmen ihren Sitz und erhalten von Frau Fladung, die uns sehr gut informierte, Unterstützung. Kulturschaffende, IT-Unternehmen, Beratungseinrichtungen und vieles mehr haben sich dort angesiedelt und können gemeinsam die Räume nutzen. Christian informierte uns am Bahnübergang über den Baufortschritt. Entsetzt sind die Anwohner*innen, dass durch die geplante Bahnunterführung auch LKWs fahren sollen. Wir warfen einen Blick auf das alte Bürgerhaus das durch ein Veranstaltungsgebäude hinter dem TIGZ und einem Bürgerhaus im Ort ersetzt werden soll. Die nächste Station waren die Burglichtspiele wo uns Axel Schiel empfing und darüber berichtete, wie sie die Kulturschaffenden unterstützen. Künstler*innen treten auf, dies wird über Rhein Main TV übertragen, das Achterbähnchen macht auch Veranstaltungen für Kinder.
Zum Abschluss waren wir bei der Gedenkstätte für die Zwangsarbeiter*innen bei MAN-Gustavsburg. Dieses Denkmal wurde auf Initiative der LINKEN errichtet. In der Stadtverordnetenversammlung hat die SPD den Antrag vertreten. Wir sind froh, dass der Beschluss in dieser angemessenen und ansprechenden Form umgesetzt wird.




