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Marcel Baymus

Listenplatz Nr. 2

Marcel Baymus
Marcel Baymus, Kandidat für den Kreistag auf Listenplatz Nr. 2

Alter: 28

Beruf: Student

Wohnort: Groß – Gerau

Geburtstort: Hanau

Familienstand: ledig

Hobbys: Literatur, Philosophie, Sport

Mitgliedschaften: DIE LINKE. seit 2015 , GEW, attac

Diese Themen sind mir für den Kreistag wichtig:

Seit 2016 bin ich Mitglied der Fraktion DIE LINKE. Offene Liste und seitdem dort auch Vertreter im Sozialauschuss. Meine Themenschwerpunkte liegen bei der Sozial- und Bildungspolitik.

Für mich ist es wichtig, dass nicht nur etwas gegen die steigende Tendenz die kommunale Gesundheitsstruktur zu schrumpfen und diese in Gesundheitszentren zu verlagern, sondern auch ein breites Spektrum an gesundheitlicher Vor- und Fürsorge im Kreis wiederzufinden. So ist der Kreis bspw. deutlich unterrepräsentiert im Bereich der Kinderpsychatrie.

Auch die Kämpfe um den Erhalt der Kreisklinik zeigten, dass Gesundheit noch immer den Kapitalinteressen unterliegt, sie soll sich finanziell rentieren und dort wo sie das nicht tut, wird sie dicht gemacht. Dieser politischen Herangehensweise muss Einhalt geboten werden, da insbesondere im Bereich des Sozialen der Mensch vor Profitinteressen gelten muss.  Dabei ist die Gesundheitspolitik stets ein Kampf zwischen den verschiedenen Ebenen, ob Kreis, Land oder Bund. Die letzteren beiden machen durch ihre Politik, bspw. das Fallpauschal System, bei dem die Abrechnung nach Härte der Fälle abläuft, ein überleben für die kleinen Kliniken fast unmöglich, die aber ein wichtiger Faktor für die öffentliche Daseinsvorsorge sind, auch weil die immer älter werdende Gesellschaft  in ihrer Mobilität eingeschränkt ist.

Insbesondere gibt es im Kreis auch ein Gefälle innerhalb der Gesundheitsvorsorge. Der Nordkreis ist merklich besser ausgestattet als der Südkreis, sodass die Kreiskoalition bereits in dieser Legislaturperiode Initiativen startete um dem entgegenzuwirken.

Diese Initivativen würde ich in der nächsten Legislaturperiode gerne weiter begleiten und vorantreiben.

In der Bildungspolitik gilt es, dass die Schulen im Kreis vor dem Hintergrund der Ganztagsbeschulung nicht nur Lern-, sondern auch Angebote für die freie Gestaltung und Entwicklung anbieten muss. Dabei dürfen die Schulen im Kreis nicht weiter wachsen, da immer größer werdende Schulen auch mit weniger persönlichem Kontakt einhergehen, der aber dringend in der Entwicklung junger Menschen notwendig ist.
Neben der Digitalisierung der Schulen müssen aber auch grundlegende Dinge im Auge behalten werden, wie bspw. der hygienische Zustand der Schulen.

Außerdem zeigte die Corona Krise eklatant auf, wie groß die Möglichkeiten sich unterscheiden, wenn ein Kind aus einem einkommenstarken Haushalt kommt, im Vergleich zu Kindern aus einkommensschwachen Familien. Hier müssen weiter Möglichkeiten erarbeitet werden diese Diskrepanzen aufzuheben, auch im Austausch mit dem Land Hessen.