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Linke mit Bürgerinitiative bei Besetzung des Treburer Oberwalds

Heute war die Bürgerinitiative Trebur für den Kuchenstand im Treburer Oberwald zuständig. DIE LINKE. Offene Liste hat sich angeschlossen. Wir sind mit Kuchen, Kaffee, Tee und veganem Fresspaket angerückt und haben die tapferen und entschlossenen Baumbesetzer*innen unterstützt. Wir setzen uns weiter gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens ein, den Bau des Terminals 3 und die Abholzung des Waldes ein. Allerdings gab es heute heftigen Gegenwind durch die Koalitionsverhandlungen in Berlin. Dort wurde alles getan, um die Luftfahrtindustrie zufriedenzustellen. Die Luftverkehrssteuer soll abgeschafft werden und der Staat soll die Kosten für die Sicherheitschecks am Flughafen übernehmen. Umgekehrt wäre es notwendig, den Luftverkehr viel stärker zu besteuern und die Folgekosten der Umweltzerstörung durchs Fliegen aufzuerlegen. Dann wäre das Ganze schnell unattraktiv. Und endlich die Kurzstreckenflüge auf den Zugverkehr umzusteuern. Es gibt noch verdammt viel zu tun, insbesondere im Hinblick auf den kaum noch aufzuhaltenden Klimawandel. #NoGroKo

Liebe Freunde und Mitstreiter,

 

bevor ihr am kommenden Montag zur 233. Montagsdemo ins Terminal 1 kommt, kommt bitte zahlreich am

Sonntag, 14. Januar 2018 um 14.00 Uhr in den Treburer Oberwald.

Es gibt wieder einen Kuchenstand und Probe-Klettern für Interessierte.

Die Waldbesetzer benötigen weiterhin unsere Unterstützung, sei es veganes Essen und Trinken, aber auch kleine Geldspenden sind willkommen.

Am vergangenen Donnerstag haben Mitglieder der BI Nauheim, der IGF Rhein-Main, der BI Flörsheim/Hochheim und aus Kelsterbach die Waldbesetzer mit heißer Suppe und Brot versorgt sowie mehrere Paletten in den Wald gebracht, damit es vom Waldboden her nicht so kalt ist.

Unsere Hilfe und Unterstützung ist notwendig und wichtig. Die Baumbesetzer wollen noch bis Ende Februar 2018 im Treburer Oberwald bleiben.

 

Die Baumbesetzer erreicht ihr unter 0151-29799859.

Das Camp befindet sich hier (Koordinaten: 50.026327 , 8.593643): 
 

Link zu Google Maps: https://goo.gl/maps/tVYth6cbijP2

 

 

Hintergrund:

Nach dem Bau der Startbahn West in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts versprach der damalige Ministerpräsident Börner (SPD)

mit den viel zitierten Worten: "Kein Baum wird mehr fallen!", dass dies das Ende des Flughafenausbaus in Frankfurt sein sollte. 

Als wichtige grüne Lunge für das Rhein-Main-Gebiet wurde der Wald um den Flughafen unter den höchsten Naturschutz gestellt. Er wurde zu Bannwald erklärt. 

Unter Ministerpräsident Koch (CDU) wurde dieser Schutz aufgehoben. Riesige Waldflächen wurden und werden gerodet, u.a. damit die Nordwest-Landebahn und das Terminal 3 gebaut werden können. Der ehemals geschützte Wald schrumpft weiter und weiter. In unmittelbarer Nähe sollen insgesamt 60 Hektar Bannwald für die Erweiterung des Kiesabbaus der Firma Sehring in Langen abgeholzt werden.

Jetzt sollen im Treburer Oberwald ca. 20 Hektar Wald für einen neuen Autobahnanschluss bei Zeppelinheim für die Anbindung des Terminals 3 gefällt werden. Besonders interessant ist, dass die Fraport AG laut dem Planfeststellungsbeschluss für den Flughafenausbau diese Straßenbaumaßnahme in eigener Regie durchführen darf und nicht wie sonst üblich die Bundesstraßenbauverwaltung.
 

 

Zusammenlegung der Bauhöfe Nauheim & Trebur

Veranstaltung der Linken Mainspitze/Trebur

Am 10. Januar 2018 referierten Heinz-Jürgen Krug und Andreas Swirschuk zum Thema Zusammenlegung der Bauhöfe im Treburer Café zu Mir.

Heinz-Jürgen Krug, Stadtverordneter der Linken/Liste Solidarität, berichtete von seinen Erfahrungen der Zusammenlegung der Betriebshöfe Rüsselsheim/Raunheim aus dem Jahr 2016. Der Entscheidung der Rüsselsheimer Stadtverordnetenversammlung sei ein enormer Widerstand der Belegschaft und der Linken vorhergegangen.
Als die Mehrheit für eine Zusammenlegung zu wackeln drohte, änderte man kurzfristig vor der Entscheidungsfindung Inhalte in der Vorlage zur Satzung der Anstalt des öffentlichen Rechts. Nichtsdestotrotz bleibe die Kritik weiter erhalten, da vorallem die angepriesenen Synergien sich nicht bewahrheiteten, sondern durch eine höhere Zahlungen der Stadt Rüsselsheim an die AöR zustande kamen. Heinz-Jürgen kritisierte vorallem die starke Intransparenz innerhalb der Diskussionen und auch, dass die Stadtverordnetenversammlung über mehrere Monate trotz Anfragen, keine Antworten bezüglich valider Zahlen bekam.

Auch Andreas Swirschuk, Mitglied der Grünen Liste Trebur, kritisiert die aktuellen Gespräche in Trebur und Nauheim zu der geplanten Zusammenlegung der Bauhöfe. Trebur und Nauheim seien zwar erst dabei eine vorgelegte Machbarkeitsstudie zu dem Thema  zu bewerten, jedoch sei diese grob unzureichend, sodass Gemeindevertreter aus Grünen und SPD diese als unzureichend ansehen, um eine Entscheidung zu der geplanten Vorlage treffen zu können. Im weiteren Verlauf des Abend wird deutlich, dass die Consulting Firma, die die Machbarkeitsstudie vorgelegt hat, dieselbe sei, die auch bereits in Rüsselsheim eine unzureichende Machbarkeitsstudie vorlegte. Andreas kritisiert ebenfalls, dass der geplante Standort für den gemeinsamen Bauhof am ehemaligen Geothermiewerk als ungeeignet erscheint.

Im weiteren Verlauf des Abend entstand eine fruchtbare Dikussion über die sinkenden Leistungen der Kommunen, über Möglichkeiten eine Kürzungspolitik umzukehren und neue kreative Vorschläge zu Finanzierungs- und Gestaltungskonzepte einer Kommune nachzudenken.

 

LINKE für mehr Personal in der Altenpflege

 

 

 

 

DIE LINKE. Mainspitze/Trebur bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der stationären und ambulanten Altenpflege. Der Sprecher des Ortsverbands Cengiz Aslan macht deutlich, dass "wir den hohen Einsatz, den die Kolleginnen und Kollegen bringen müssen, schätzen. Wir wissen aber auch um die schwierigen Arbeitsbedingungen". Die Pflegetätigkeiten werden im Drei-Schicht-Betrieb erbracht. Es gibt nie genug Zeit, um sich um die Pflegebedürftigen zu kümmern, so wie es sein sollte. Pausen fallen aus, Überstunden sind an der Tagesordnung, oft werden die Kolleginnen und Kollegen aus ihrer freien Zeit in den Dienst gerufen. Sie können kaum ihre Arbeitszeit planen und mit Familie und ehrenamtlichen Aktivitäten vereinbaren. Dazu kommt, dass die Bezahlung schlecht ist und oft nur Teilzeitarbeit angeboten wird. Dies führt dazu, dass man von dem Lohn und von der späteren Rente kaum leben kann.

Richard Moers vom Kreisvorstand der LINKEN. Groß-Gerau betont: "Die Altenpflege braucht mehr Personal, mehr Zeit, mehr Ausbildung, mehr Anerkennung. Das ist dringend erforderlich, um die zunehmend älter werdende Bevölkerung menschenwürdig versorgen zu können. Mehr Pflegekräfte wird es nur geben, wenn sich die Arbeitsbedingungen verbessern."

DIE LINKE fordert gemeinsam mit Ver.di eine bessere Personalmindestverordnung in der Altenpflege, es muss einen Personalschlüssel von einer Pflegekraft auf zwei Bewohner*innen geben, nachts müssen zwei Fachkräfte im Wohnbereich arbeiten und der Pflegemindestlohn muss erhöht werden.

Unsere Pressemitteilung in der Frankfurter Rundschau

Cengiz Aslan Vorsitzender Die Linke Mainspitze/Trebur

Sparkasse macht Filialen in Astheim und Gustavsburg dicht

DIE LINKE. Mainspitze/Trebur protestiert gegen die Schließung der vier Filialen der Sparkasse im Kreis Groß-Gerau. Gerade in Gustavsburg und Astheim bleiben damit viele ältere Menschen auf der Strecke, die seit Jahrzehnten ihr Konto bei der Sparkasse haben. Nicht alle Sparkassenkundinnen und Kunden wollen und können ihre Bankgeschäfte elektronisch erledigen. Nicht jeder hat einen Zugang zum Internet.

Kreistagsabgeordnete Fatime Sünger aus Gustavsburg denkt da an viele Menschen, die sie persönlich kennt. "Was sollen ältere Menschen machen, die nicht so mobil sind, zur nächsten Filiale zu fahren, aber ihr Geld ohne Geheimzahl bar abholen und ihre Fragen vor Ort klären wollen?" Diese bekommen immer mehr den Eindruck, dass sie nicht mehr in diese Gesellschaft hineinpassen.

In Astheim ist die Situation für ältere Menschen und Mobilitätseingeschränkte besonders schwierig. "Es gibt dort kaum noch Geschäfte und wenn jetzt auch noch die Sparkassenfiliale schließt, fühlen sich die Menschen völlig abgehängt," erläutert Cengiz Aslan, Sprecher des Ortsverbandes der LINKEN aus Trebur. Die Busverbindungen sind schlecht, die Fahrscheine sind teuer, das bedeutet, dass viele Menschen darauf angewiesen, dass Verwandte ihnen Geld holen oder sie mit dem PKW zur nächsten Filiale fahren.

DIE LINKE. Mainspitze/Trebur fordert die Kreissparkasse auf, ihre Entscheidung im Interesse der Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu überdenken. Immer mehr Infrastruktur wird in den Orten abgebaut, immer mehr Menschen fühlen sich ausgegrenzt. Wenn die letzte Bankfiliale schließt, der Lebensmittelladen schon weg ist, dann gibt es bald auch keinen Hausarzt mehr, der Bus fährt nicht mehr, usw. Das ist keine Perspektive für ein Leben in Stadtteilen und im eher ländlichen Raum. Es können aber nicht alle Menschen in die Innenstädte ziehen, da dort kein Wohnraum vorhanden ist.

http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/kreis-gross-gerau/kreis-gross-gerau-sparkasse-ohne-service-a-1392072


Die Linke Mainspitze/Trebur

13 Dezember 19:00 Uhr

Herzliche Einladung zum monatlichen Treffen der LINKEN. Richard und Cengiz berichten über ihren Besuch bei den Beschäftigten im Altenheim, wir diskutieren über die Schließungspläne in Trebur und planen für das nächste Jahr.

Speisegaststätte Bürgerhaus Ginsheim-Gustavsburg

Ortsverband der LINKEN für Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und Trebur im Kreis Groß-Gerau

linkemainspitzetrebur@gmx.de