Starke Gewinne im Kreis Groß-Gerau:

Christiane Böhm

Die Linke blickt zuversichtlich auf das Wahlergebnis

 

Nach der Kommunalwahl ziehen die Kreisvorsitzenden der Linken Groß-Gerau, Christiane Böhm und Blair Hirsch, eine weitgehend positive Bilanz.

Mit deutlichen Stimmengewinnen und neuen Mandaten festigt die Partei ihre Rolle als soziale Stimme in den Parlamenten des Kreises.

Blair Hirsch hebt besonders die lokalen Erfolge hervor: „Die Linke hat bei allen Antritten dazugewonnen. Besonders stolz sind wir auf die Ergebnisse in Büttelborn (9,3 %), Groß-Gerau (6,45 %) und Kelsterbach (6,04 %), wo wir jeweils einen zusätzlichen Sitz erringen konnten. Ein echter Coup ist zudem der Neuantritt in Mörfelden-Walldorf, der uns aus dem Stand zwei Mandate bescherte. Insgesamt sind wir nun mit 17 Abgeordneten in den Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und im Kreistag vertreten – das sind fünf Sitze mehr als bei der letzten Wahl. Stolz sind wir auch auf die vielen Neumitglieder, die sich stark auf den Listen als auch im Wahlkampf eingebracht haben.“ 

Trotz der Zuwächse auf lokaler Ebene blickt Christiane Böhm differenziert auf das Ergebnis der Kreistagswahl: „Wir freuen uns zwar über das gewonnene vierte Mandat im Kreistag, doch das Gesamtergebnis von knapp unter 5 % bleibt hinter unseren Erwartungen zurück. Offenbar ist es uns noch nicht ausreichend gelungen, die Bedeutung der Kreistagsarbeit und unsere dortigen Erfolge flächendeckend zu vermitteln. Dort, wo wir den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern hatten, war die Zustimmung jedoch durchweg spürbar.“

Kurs auf soziale Gerechtigkeit und klare Kante gegen Rechts
Die Linke wird das Wahlergebnis detailliert analysieren und die neuen parlamentarischen Spielräume im Sinne der Bevölkerung nutzen. Die Schwerpunkte liegen weiterhin auf bezahlbarem Wohnraum, einem starken ÖPNV sowie einer solidarischen sozialen Infrastruktur.
Kritisch äußert sich Blair Hirsch zur Rolle der Rechten: „Die Politik der Mitte in Land, Bund und zuletzt auch im europäischen Parlament macht das Ergebnis für Rechtsaußen möglich, die selbst nichts beitragen für die Menschen im Kreis. Für uns ist klar: Wir werden uns weiterhin konsequent gegen rechte Hetze stellen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“