Linke säubert beim Plakatieren das Wohngebiet
Beim Plakate Aufhängen in Trebur fiel den Linken auf, wie verdreckt die Grünstreifen im Wohngebiet an der Oderstraße sind. Das führte am nächsten Tag zu einem Arbeitseinsatz. Aber auch Unrat ist nicht unpolitisch. So sehen es die Kreistagskandidat:innen der Linken.
Ein besonderer Wahlkampfeinsatz fand sonntags in Trebur im Wohngebiet an der Oderstraße statt. Christiane Böhm, Spitzenkandidatin der Linken offenen Liste für den Kreistag, berichtet: "Beim Plakate aufhängen war es nicht zu übersehen. Überall Unrat in den Grünstreifen. Ob Hundekacke und davon nicht zu wenig, Böllerpakete von Silvester, leere Tüten oder leere Wodkaflaschen. Gerade um die Supermärkte lag richtig viel rum."
Andreas Swirschuk ergänzt: "Wir konnten es nicht ignorieren und sind zum Saubermachen, ausgestattet mit Mülltüten, Greifzangen und Handschuhen los gezogen. So kann man sein Wohngebiet nicht verkommen lassen. Seit Silvester war ganz sicher niemand mehr zum Müllsammeln unterwegs. Wir wollen Gemeinden, die in der Lage sind für eine saubere Umgebung zu sorgen. Schließlich ist das Motto der Linken 'Kümmern statt kürzen'. Nicht auszudenken, wenn Tiere die Plastiktüten fressen.".
Auch Martin Paukner aus Astheim war mit dabei: "So viel Dreck um die Supermärkte, es darf nicht sein, dass die Reste einfach in die Umgebung geworfen werden. Besonders ärgerlich waren die großen Hundehaufen. Wir erwarten von der Gemeinde, dass sie wieder Tütenspender aufstellt, so dass diejenigen, die Hunde ausführen, zumindest diese Ausrede nicht haben."
Eine Stunde später wurden zwei große Müllsäcke voll Unrat in die Mültonne versenkt. So sieht es zumindest etwas besser aus. Damit das so bleibt, müssen aber alle daran arbeiten, die Gemeinde, die Supermärkte, die Anwohner:innen.



