Film und Diskussion zum Einsatz für geflüchtete Menschen
Auf Einladung der Linken Mainspitze/Trebur wurde in den Burg-Lichtspielen Gustavsburg der Film "Kein Land für niemand" gezeigt.
Die Abschottung des Einwanderungslandes Deutschland erfuhren die Besucherinnen und Besucher mit brutalen Pushbacks an den Grenzen zu Belarus, mit den Methoden der lybischen Küstenwache Boote mit Geflüchteten auf dem Meer zum Sinken zu bringen, mit Schlägen auf Menschen, die versuchen einen Zaun zu überwinden. Da ist es völlig egal, ob es bei den Schutzsuchenden, die ihr Leben riskieren, um dem sicheren Tod ihres Herkunftslandes zu entgehen, um Männer, Frauen, Kinder oder Babys handelt.
Martin Vaupotitis, Sprecher des Ortsverbandes: "Dieses menschenrechtsfeindliches Vorgehen geschieht nicht nur mit Duldung der Bundesregierung und den europäischen Institutionen, sondern auf deren Anforderung und mit unseren Steuergeldern. Viele Teilnehmende waren entsetzt dieser Wahrheit so deutlich ins Gesicht sehen zu müssen."
Es reicht nicht nur diese Parteien nicht mehr zu wählen, die Menschenrechte so sehr mit Füßen treten. Es geht nur darum um unseren Wohlstand, der allerdings sehr ungleich verteilt ist, vor denen zu schützen, an deren Zerstörung der Heimat die deutsche Politik oft genug mitschuldig ist. Man muss mehr tun. Ulli Vey aus Rüsselsheim berichtete von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Arbeit mit Geflüchteten. Er begleitet sie zu Behörden, unterstützt sie bei der Arbeitssuche und den vielen notwendigen Dokumenten, hilft ihnen bei der Wohnungssuche. Der erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan zeigt auf, wie die Kreisverwaltung für eine gute Unterstützung der Geflüchteten aktiv werden kann. Obwohl der Kreis völlig unterfinanziert ist, ist eine Aufnahmen von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, notwendig und möglich. Es stimmt nicht, dass die Kommunen überfordert sind.
Christian Kracker, ebenfalls Sprecher des Ortsverbandes, ergänzt: "Es ist wichtig, dass alle etwas tun. Zum Beispiel die Aussagen von Merz und Rhein zum "Stadtbild" zurückzuweisen. Wir sind froh in Ginsheim-Gustavsburg in einer Stadt der Vielfalt zu leben. Wir wollen aber auch in einer Gesellschaft leben, in der Geflüchtete oder Eingewanderte nicht zu Sündenböcken gemacht werden. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft und dafür braucht es gleiche Rechte und gleiche Zugangschancen zu Arbeit, Wohnung, Bildung, Gesundheit und einem gesellschaftlichen Miteinander. Dafür steht Die Linke und dafür kandidiert die Linke in Ginsheim-Gustavsburg zur Kommunalwahl."
