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Besser bunt als blauschwarzbraun: Linke offene Liste im Kreistag konstituiert

Christiane Böhm

Groß-Gerau – Die Linke offene Liste im Kreistag Groß-Gerau hat ihre Arbeit aufgenommen. Mit einer Mischung aus parlamentarischer Erfahrung und jungen Impulsen setzt die Fraktion ein deutliches Zeichen für eine vielfältige Kreispolitik.

Zur Fraktionsvorsitzenden wurde Christiane Böhm gewählt, ihr Stellvertreter ist der Rüsselsheimer Robin Cenk Cömert.

Die neue Fraktionsspitze blickt motiviert auf die kommenden Aufgaben:

„Unsere Fraktion beweist, dass man junge Menschen für die Kommunalpolitik begeistern kann“, betont Christiane Böhm. „Ein Kreistag sollte die gesamte Gesellschaft abbilden. Wir werden in den nächsten Jahren zeigen, wie wichtig Diversität für politische Entscheidungen ist und spürbar frischen Wind in das Gremium bringen.“

Der stellvertretende Vorsitzende Robin Cenk Cömert freut sich darauf, die Perspektive der Jugend direkt in die parlamentarische Arbeit einzubringen: „Es ist eine Ehre, bereits mit 19 Jahren Verantwortung zu übernehmen. Mein Fokus liegt darauf, echte Verbesserungen für die Menschen im Kreis zu erreichen – insbesondere für jene mit geringem Einkommen. Wir haben nun die Chance, linke Inhalte in den rot-rot-grünen Koalitionsvertrag einzubringen. Ob es um gut ausgestattete Schulen, die echte Beteiligung von Jugendlichen oder die soziale Absicherung geht: Ich habe richtig Lust darauf, hier im Kreis anzupacken.“

„Kümmern statt kürzen“ bleibt der Kompass

Die Linke offene Liste wird auch in der neuen Wahlperiode ihren Wahlkampfslogan „Kümmern statt kürzen“ zum Leitprinzip machen. Die Schwerpunkte der Fraktionsarbeit sind klar definiert:

• Bezahlbarer Wohnraum: Druck auf die Kommunen zur Schaffung von sozialem Wohnraum.

• Soziale Infrastruktur: Ausbau und Sicherung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

• Entlastung bei den Lebenshaltungskosten: Förderung regenerativer Energien und ein attraktiverer Nahverkehr, um die Bürgerinnen und Bürger finanziell zu entlasten.

Die Fraktion sieht sich als soziale Korrekturkraft und Garant für eine ökologische Wende, die niemanden finanziell abhängt.

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